Weihnachten ist das Fest der Freude – und für viele Haushalte der teuerste Monat des Jahres. Geschenke, festliches Essen, Deko und Reisen summieren sich schnell. Wer ohne Plan in die Adventszeit startet, beginnt das neue Jahr oft mit einem Minus auf dem Konto.
Zuerst das Gesamtbudget festlegen
Bevor Sie an einzelne Geschenke denken, legen Sie eine Obergrenze für das gesamte Fest fest. Dieser Betrag sollte aus dem laufenden Budget oder aus Erspartem stammen – nicht aus dem Dispo. Teilen Sie die Summe dann auf die Posten auf: Geschenke, Lebensmittel, Deko, Anreise.
Geschenke mit System
- Liste machen: Wer wird beschenkt, und welcher Betrag ist pro Person realistisch?
- Wichteln vereinbaren: In größeren Familien spart das Verlosen eines Beschenkten viel Geld und Stress.
- Früh kaufen: Wer schon im Herbst beginnt, kann Angebote nutzen, statt in der teuren Last-Minute-Phase zu kaufen.
Die unsichtbaren Kosten nicht vergessen
Nicht nur Geschenke kosten Geld. Festtagsmenü, Getränke, Kerzen, Geschenkpapier und die Anfahrt zur Familie gehören genauso ins Budget. Wer diese Posten von vornherein einplant, erlebt keine bösen Überraschungen.
Das Weihnachtskonto fürs nächste Jahr
Der entspannteste Weg ist, das Fest übers Jahr zu finanzieren. Wer ab Januar einen kleinen Betrag monatlich auf ein separates Konto legt, hat im Dezember das Geld bereits beisammen. 50 Euro im Monat ergeben bis Weihnachten 600 Euro – genug für ein schönes Fest, ganz ohne Schulden. So bleibt von der Vorfreude mehr übrig als die Rechnung im Januar.
Die Geschenkeliste als Budgetbremse
Eine konkrete Liste verhindert, dass die Ausgaben unbemerkt explodieren. Notieren Sie zu jeder Person einen festen Betrag und halten Sie sich daran. So vermeiden Sie das typische Muster, am Ende doch noch teure Last-Minute-Geschenke zu kaufen, weil der Überblick fehlt. Wer früh beginnt, kann zudem gezielt Angebote nutzen.
Kostenfallen rund um die Feiertage
- Festtagsmenü: hochwertige Zutaten summieren sich – ein Budget hilft auch hier.
- Anreise zur Familie früh buchen, da Tickets kurz vor den Feiertagen teuer werden.
- Deko und Verpackung lassen sich gut aus dem Vorjahr wiederverwenden.
Der entspannteste Weg ist, das Fest übers ganze Jahr zu finanzieren: Wer ab Januar einen kleinen Betrag monatlich auf ein separates Weihnachtskonto legt, hat im Dezember das Geld bereits beisammen. Schon 50 Euro im Monat ergeben bis Weihnachten 600 Euro – genug für ein schönes Fest, ganz ohne Schulden im neuen Jahr.