Jahrzehntelang dreht sich beim Geld alles ums Ansparen. Im Ruhestand kehrt sich die Frage um: Wie hole ich das Geld wieder heraus, ohne dass es zu früh aufgebraucht ist? Eine durchdachte Entnahmestrategie sorgt dafür, dass das Vermögen ein Leben lang trägt.
Die 4-Prozent-Regel
Die bekannteste Faustregel stammt aus einer US-Studie: Wer im ersten Ruhestandsjahr vier Prozent seines Vermögens entnimmt und den Betrag danach jährlich an die Inflation anpasst, dessen Geld reicht historisch über rund 30 Jahre. Bei 500.000 Euro Vermögen wären das im ersten Jahr 20.000 Euro.
Warum die Regel nur ein Ausgangspunkt ist
Die 4-Prozent-Regel beruht auf historischen Daten und langen Zeiträumen. In der Praxis hängt vieles vom Zeitpunkt ab: Fallen schwache Börsenjahre direkt auf den Ruhestandsbeginn, kann eine starre Entnahme das Kapital gefährden. Flexibilität ist deshalb entscheidend.
Strategien für mehr Sicherheit
- Flexible Entnahme: in schwachen Börsenjahren weniger entnehmen, in guten etwas mehr.
- Cash-Polster: zwei bis drei Jahresausgaben auf dem Tagesgeld, um Krisen auszusitzen, ohne Anteile zu verkaufen.
- Mehrere Quellen: gesetzliche Rente, Betriebsrente und Kapitalerträge kombinieren.
Den Übergang planen
Schon einige Jahre vor dem Ruhestand lohnt es sich, das Depot allmählich stabiler aufzustellen und einen Liquiditätspuffer aufzubauen. So müssen Sie nicht ausgerechnet im Crash verkaufen. Eine gute Entnahmestrategie ist am Ende das, was aus jahrzehntelangem Sparen ein sorgenfreies Einkommen macht – der krönende Abschluss eines durchdachten Finanzlebens.
Warum die 4-Prozent-Regel nur ein Anfang ist
Die bekannte Regel beruht auf historischen Daten und langen Zeiträumen. In der Praxis hängt viel vom Zeitpunkt ab: Fallen schwache Börsenjahre direkt auf den Ruhestandsbeginn und entnimmt man stur weiter, kann das Kapital schneller schrumpfen als geplant. Flexibilität ist deshalb entscheidend – in guten Jahren etwas mehr, in schwachen Jahren bewusst weniger entnehmen.
Strategien für mehr Sicherheit
- Cash-Polster: zwei bis drei Jahresausgaben auf dem Tagesgeld, um Krisen auszusitzen.
- Mehrere Quellen: gesetzliche Rente, Betriebsrente und Kapitalerträge kombinieren.
- Depot rechtzeitig stabilisieren, Jahre vor dem Ruhestand.
So müssen Sie nicht ausgerechnet im Crash Anteile verkaufen. Schon einige Jahre vor dem Ruhestand lohnt es sich, einen Liquiditätspuffer aufzubauen und das Depot allmählich ruhiger aufzustellen. Eine durchdachte Entnahmestrategie ist am Ende das, was aus jahrzehntelangem Sparen ein verlässliches, sorgenfreies Einkommen macht.