Sparen für Kinder: Mit dem Kinderdepot früh den Grundstein legen

Sparen für Kinder: Mit dem Kinderdepot früh den Grundstein legen

Wer für seine Kinder spart, schenkt ihnen den größten Vorteil überhaupt: Zeit. Über zwei Jahrzehnte hinweg kann selbst ein kleiner monatlicher Betrag dank Zinseszins zu einer ansehnlichen Summe heranwachsen – ein Startkapital für Führerschein, Ausbildung oder die erste eigene Wohnung.

Welche Sparform passt?

Klassische Sparbücher bringen kaum Zinsen und verlieren durch die Inflation an Wert. Wegen des langen Zeithorizonts bietet sich für den Vermögensaufbau ein Kinderdepot mit ETF-Sparplan an. Über 15 bis 18 Jahre lassen sich Kursschwankungen gut aussitzen, und die Renditechancen sind deutlich höher.

Auf wessen Namen sparen?

  • Depot auf den Namen des Kindes: Das Geld gehört rechtlich dem Kind und steht ihm mit 18 frei zur Verfügung – das eigene Steuerfreibeträge sind nutzbar.
  • Depot auf den eigenen Namen: Sie behalten die volle Kontrolle, auch über den Zeitpunkt 18, müssen die Erträge aber selbst versteuern.

Steuervorteile nutzen

Wird auf den Namen des Kindes gespart, hat es einen eigenen Sparerpauschbetrag und Grundfreibetrag. Erträge bleiben dadurch oft komplett steuerfrei. Wichtig ist, einen Freistellungsauftrag für das Kinderdepot einzurichten.

Regelmäßig und gelassen

Am besten richten Sie einen Dauerauftrag ein, der monatlich automatisch in den Sparplan fließt. Auch Geldgeschenke von Großeltern zu Geburtstagen lassen sich so sinnvoll anlegen. Entscheidend ist nicht die Höhe, sondern der frühe und stetige Beginn – die Zeit erledigt den Rest.

Auf wessen Namen sparen?

Wird das Depot auf den Namen des Kindes geführt, gehört das Geld rechtlich dem Kind und steht ihm mit 18 Jahren frei zur Verfügung. Dafür lassen sich die eigenen Steuerfreibeträge des Kindes nutzen. Ein Depot auf den eigenen Namen behält dagegen die volle Kontrolle, auch über den Zeitpunkt der Übergabe – die Erträge müssen dann aber die Eltern versteuern.

Steuern und Beständigkeit

  • Eigener Sparerpauschbetrag: Beim Kinderdepot bleiben Erträge oft komplett steuerfrei.
  • Freistellungsauftrag auch fürs Kinderdepot einrichten.
  • Dauerauftrag nutzen, damit der Sparplan automatisch weiterläuft.

Wegen des langen Zeithorizonts von 15 bis 18 Jahren eignet sich ein breit gestreuter ETF-Sparplan besonders gut – Kursschwankungen lassen sich über diesen Zeitraum gut aussitzen. Auch Geldgeschenke von Großeltern fließen so sinnvoll in den Vermögensaufbau. Entscheidend ist nicht die Höhe, sondern der frühe und stetige Beginn.

Unterm Strich ist der frühe Start das wertvollste Geschenk: Über fünfzehn Jahre und mehr macht der Zinseszins aus kleinen, regelmäßigen Beträgen ein ansehnliches Startkapital fürs Erwachsenenleben.